Juhu wir haben wieder Urlaub. Für ein paar Tage wollten wir ans Meer fahren und die Sonne genießen. Zu Hause war es ja noch nicht so schön warm und wir konnten daher noch nicht baden. Nachdem nun über Katrins Geburtstag ein langes Wochenende durch Ostern entstand war das also die perfekte Gelegenheit.
Am 1. April sind wir dann also losgestartet und bis zur Grenze von Slowenien nach Kroatien ging auch alles gut. Aber dann stellte der Grenzbeamte fest, dass die Ausweise von Katrin und Regina bereits abgelaufen sind. Er wollte gleich ganz viel Geld aber die Katrin hat gesagt dann fahren wir lieber zurück. Nachdem dann hinter uns aber so viele Autos waren hat er uns dann doch durch gelassen. Aber dann kommt ja noch der kroatische Grenzbeamte, … Der ließ uns nach einiger Überlegung dann aber auch durch. Irgendwann kamen wir dann auch auf der Insel an wo wir hinwollten. Rab. Bereits auf der Fährfahrt zogen aber ganz schön dicke schwarze Wolken auf. In unserer Ferienwohnung angekommen sind wir dann auch gleich zum Meer gegangen. Gina ist gleich mit voller Wucht rein in die Wellen. Ich war dann etwas vorsichtiger. Da kein Mensch am Strand war sind wir dann noch ein kleines Stück gegangen. Mit einmal gab es vor uns einen Beller und Gina flog hinter dem Wohnwagen hervor. Wir haben uns ganz schön erschrocken. Aber weil es doch schon so dunkel war haben wir nichts genaues sehen können. Zuerst dachten Katrin und Regina sie ist vielleicht irgendwo reingetreten weil sie etwas komisch lief, aber Regina hat ihr dann ihr Spielzeug nochmal ins Meer geworfen und da ist sie gleich mit. Also haben sie sich keine Sorgen gemacht. Beim Essen hatte sich Gina dann zwar viel geschleckt aber sie war noch recht normal. Am nächsten Morgen allerdings wollte sie nicht von ihrem Platz aufstehen und da sah dann auch Regina warum. Sie hatte eine riesige Bisswunde in der Flanke die gar nicht gut aussah. Prima, auf einer Insel in einem Land wo Tierärzte wenn dann eher für Schafe und Ziegen existieren 650 Kilometer von zu Hause entfernt. Katrin hat dann unseren Doktor in Deutschland angerufen (es war ja Feiertag) und mit ihm besprochen was wir tun können. Auf jeden Fall nicht mehr nähen lassen und dann Antibiotika. Er hat dann noch ausgerechnet wie oft die Tablette geteilt werden müsste wenn wir nur Menschen-Antibiotika bekommen. Regina hatte dann noch in der Tankstelle nachgefragt, ob es denn einen Tierarzt auf der Insel geben würde. Und siehe da, ja. Auch gar nicht weit weg. Wir also alle hin. Gina hat gesagt, dass die Praxis nicht so wirklich nach Tierarzt aussah. Immerhin hatte er die Wunde schön gereinigt und ihr ein Antibiotika gespritzt. Aber sie hing ganz schön in den Seilen. Er prüfte dann noch Ginas Ausweis und stellt fest, dass ihre Tollwutimpfung in Kroatien nicht mehr gültig wäre. Da darf sie nämlich nur ein Jahr alt sein und wir haben doch jetzt eine dreijährige. Eigentlich hätte sie nun in Quarantäne gemusst. Oh je, aber er hatte ein einsehen.

Zurück in die Ferienwohnung die eher ein Haus für uns war. Wir waren nämlich die einzigen Gäste und konnten daher den ganzen Garten nutzen. Gina hat im Kofferraum gelegen und Sarah in ihrer Box. Ich hab mal lieber den Garten erkundet. Katrin und Regina haben ja nur gelesen. Wenigsten hatten wir schönes Wetter. Am Nachmittag war es der Katrin dann schon zu langweilig und sie ist mit mir und Sarah zum spazieren ans Meer gegangen. Wir wollten nachsehen von wem Gina den Biss hatte und fragen ob dem anderen auch was passiert ist, schließlich hatte Gina sich auch noch den Reißzahn abgebrochen. Aber es war weit und breit an diesem Wohnwagen niemand zu sehen und der Hund sah ziemlich gefährlich aus und bellte uns an. Zum Glück war er an einer Kette. Gleich daneben erhielt er auch noch Unterstützung von einem anderen Hund. Katrin hat sich dann die Telefonnummer und den Namen der an dem nahegelgenen Haus stand aufgeschrieben. Der Tierarzt wollte dies haben um zu klären ob der Hund geimpft ist. Das wäre wohl noch nicht so normal in Kroatien.
Katrin hatte sich ihren Geburtstag bestimmt anders vorgestellt.
Am Samstag waren wir dann noch einmal beim Tierarzt. Wenn Gina nicht immer wieder dran schlecken würde sähe es ganz gut aus. Regina hat dann noch eine Bekannte daheim angerufen, was wir denn homöopathisch noch tun könnten, denn Gina war wirklich durch den Wind. Sie muss ganz schöne Schmerzen haben. Sie ist dann mit Regina auch wieder im Garten geblieben und Katrin ist mit uns zum Wandern gegangen. Wir haben uns eine uralte Ruine angesehen. Das war ganz schön spannend aber auch ganz schön heiß da in den Bergen.





Am Sonntag ist sie mit uns dann auf einer Halbinsel durch den Wald gegangen. Der war ganz schön gruselig. Am Meer haben wir dann den Tierarzt getroffen und er hat sich noch nach Gina erkundigt. Der war wohl doch ganz nett.


Am Montag sind wir dann wieder heim gefahren. Lustiger Weise hatten wir wieder den selben kroatischen Grenzbeamten der uns lachend raus gelassen hat. Der slowenische wollte dann unsere Ausweise sehen und prüfen. Aber scheinbar kannte der sich nicht so aus, denn nur ich hatte die für Kroatien gültige Tollwutimpfung. Also wäre ich der einzige gewesen der aus- bzw. einreisen durfte. Weil das aber noch nicht alles sein konnte wurde Katrin dann 3 Kilometer vor der österreichischen Grenze angehalten, sie möchte doch bitte die Vignette ordentlich ankleben, sonst dürfe sie nicht weiterfahren und müsste eine Strafe zahlen. Zum Glück ging es wenigsten Gina soweit besser, dass sie schon mal etwas spazieren gehen wollte. Regina hatte sie die ganze Fahrt über vorne gehabt damit sie genau sehen kann, ob sie schleckt oder nicht.